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Zitat zum Wochenende

Nur die fehlende Hoffnung auf ein Wiedersehen macht einen leidvollen Abschied.

(Unbekannt)

3.10.09 03:52


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"Time to say Goodbye"

Abschied nehmen. Manchmal geht es nicht mehr anders. Man muss seine Mitmenschen verlassen oder sie verlassen einen. Oftmals muss einer fortgehen. Dann ist die Zeit für einen Umbruch gekommen, eine Veränderung. Es bricht eine neue Zeit heran, auch wenn man die bisherige Zeit sehr geliebt hat.

Diese Umbruchs- bzw. Übergangsphasen können sehr schwer sein. Man sieht den Menschen, die man liebt, ihre Traurigkeit an. Ihre ganz ehrliche Traurigkeit, die ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben steht. Diese Augen eines Freundes, die dir immer wieder sagen: "Ich will dich nicht verlieren. Verlass mich nicht und lass mich nicht allein, ich brauch dich doch in meinem Leben..." Es schmerzt, wenn man immerzu in diese Augen blickt. Und man weiß, dass die eigenen Augen genau dasselbe widerspiegeln. Man möchte seine geliebten Menschen nicht aus den Armen lassen, weil man sie festhalten möchte, am liebsten für immer. Immer wieder kommt die Angst hoch. Die Angst, dass man seine geliebten Menschen verlieren könnte, dass sie in der Zukunft nicht mehr für einen da sein könnten und man weiß, dass sich auf jeden Fall etwas verändern wird. Veränderungen müssen nichts schlechtes bedeuten. Es ist gut, neue Leute kennenzulernen, neue Freunde zu finden und es heißt nicht, dass man sofort seine alten Freunde vergisst. Außerdem kann man an solch einer Trennung erkennen, ob es wirklich gute Freunde sind. Ob sie zu dir halten, auch wenn sie dich nicht jeden Tag sehen. Ob sie sich bei dir melden werden, obwohl auch sie neue Leute kennenlernen und sich weiterentwickeln.

Doch der Abschied an sich fällt schwer. Vielleicht wäre es am leichtesten einfach zu sagen: "Ja ok, bis dann, wir sehen uns bald wieder!" oder noch einfacher "Ja, bis morgen!", dann kann man zumindest so tun, als wäre alles wie immer. Wiedersehen wird man sich bestimmt, wenn einem etwas an der Freundschaft liegt.

Es ist so ähnlich wie mit einer Fernbeziehung. Fernbeziehungen sind nicht unbedingt von vornherein zum Scheitern verurteilt. Vielmehr kann man an ihnen erkennen, ob eine Beziehung stark genug ist, um solch eine schwierige Zeit durchzustehen. Wenn die Beziehung daran scheitert, dass man seine/n Partner/in nur alle zwei Wochen sehen kann, sollte man vielleicht nochmal darüber nachdenken, ob die Beziehung wirklich etwas Ernstes und Festes sein kann. Denn wenn sie schon bei solch einem "kleinen" Hindernis auseinander bricht, hält sie möglicherweise die nächsten 30 Jahre auch nicht so locker aus.

Aus meiner Sicht könnte man eine Fernbeziehung mit den Worten "Beziehung unter härteren Bedingungen" bezeichnen, denn je härter die Bedingungen, desto stärker und standfester die Beziehung. Doch leicht ist es natürlich trotzdem nicht, solch eine Beziehung zu führen. Auch hier gibt es andauernd ein "Goodbye", aber (hoffentlich) auch immer wieder ein "Wiedersehen". Und auch hier taucht immer wieder die Angst auf, dass man den anderen verlieren könnte, dass er jemanden anderen findet, mit dem er besser zurechtkommt etc.

Das heißt egal, ob Fernfreundschaften oder Fernbeziehungen - beides ist hart - aber nicht unmöglich. Der Abschied gehört wohl zu dem fast härtesten Part. Doch man darf nicht vergessen: Ein Abschied ist notwendig, damit man sich wiedersehen kann.

2.10.09 01:39


Zitat zum Wochenende

Denn es ist klar, dass die Zukunft nicht den Zauderern gehört, sondern denen, die ohne schwach zu werden, das durchstehen, wofür sie sich einmal entschieden haben!

Romain Rolland (1866-1944)

-> u.a. französischer Schriftsteller, Musikkritiker, Pazifist

26.9.09 07:26


"Liebe im Internet... langsam wird mein Hintern fett."

Es gibt wohl kaum mehr jemanden, der es nicht kennt. Dieses Neue und Unbekannte und unfassbar Aufregende: Internetbekanntschaften. Zwar gibt es hunderte Menschen, denen man im realen Leben begegnet und die man ansprechen könnte, doch bei einer Bekanntschaft aus dem Internet gibt es immer noch den spannenderen Teil, dass man denjenigen eigentlich nicht wirklich kennt und so kann man sich die Person immer schön reden. Das ist geradezu ideal, könnte man sich denken. Da scheint es den Mister Right zu geben, der dich immer versteht, immer ein offenes Ohr hat, immer antwortet und für dich da ist. Voller Vorfreude sieht man bereits die fettmarkierte Schrift "1 neue Nachricht" und das Herz macht einen Satz. Jemand hat an dich gedacht, jemand geht darauf ein, was du geschrieben hast. Jemand beachtet dich und interessiert sich für dein Leben. Ganze Gedankenwelten tauschen sich aus und in kürzester Zeit ist man in den Internetmessages so intim, wie man in der realen Welt nie wäre. Selbst die schüchternsten Menschen blühen auf. Man hat schon längst Bilder ausgetauscht und geht davon aus, dass der andere einem sicher gefallen würde. Schließlich sah er/sie auf dem Bild gar nicht mal so hässlich aus. Doch auch Fotos können lügen.

Aber was kommt dann? Man telefoniert vielleicht. Man trifft sich. Man sieht den anderen vor sich, riecht ihn, schaut ihm in die Augen. Wenn man vorher noch nie telefoniert hat, merkt man möglicherweise, dass man gar nicht richtig flüssig miteinander reden kann. Der/Die eine stellt sich als besonders zurückhaltend heraus, obwohl du genau weißt, auf was er/sie im Bett steht. Doch locker über den Alltag quatschen ist jetzt nicht mehr drin. Vielleicht ist dir seine/ihre Stimme total unangenehm. Vielleicht hören sich die Witze, die dein Gegenüber macht, aufeinmal extrem flach und unlustig an. Geschriebenes wirkt oft anders. Und Menschen reden nicht unbedingt so, wie sie auch schreiben. So geht man nach einer Stunde wieder getrennte Wege und wird nie mehr was vom anderen hören. Höchtens noch eine SMS aus Höflichkeit. Und dann? ...kommt vielleicht die nächste Bekanntschaft aus dem Internet. In der Hoffnung diesmal könnte es anders sein. Das ist der Grund, warum viele Menschen es immer wieder probieren. Vielleicht ist ja doch der Traummann/ die Traumfrau dabei. Man weiß nie. Und da ist es wieder: das Ungewisse, das Aufregende, die Neugierde und der Drang Unbekanntes kennenzulernen. Doch auch das ist gut. Erfahrungen sind immer gut. Egal, ob gute oder schlechte Erfahrungen.

Doch wie wäre es, jemanden anzusprechen, den man auf der Straße, im Supermarkt oder in der Disko sieht? Da weiß man zumindest, dass man selbst die Person vom Äußerlichen ansprechend findet. Den Rest muss man anschließend herausfinden. Und warum sollte derjenige, der angesprochen wird, sich nicht freuen, wenn er weiß, dass er sogar in der realen Welt ansprechend wirkt? Vielleicht sollten die Menschen mutiger sein. Zeigen, was sie wollen. Zugegeben, einen Korb zu kriegen wird in der Realität schlimmer aufgefasst, als wenn man im Internet einfach keine Antwort mehr auf die Nachricht bekommt. Doch auch solche "schlechten" Erfahrungen machen den Menschen stark. Vielleicht muss man in unserer heutigen Gesellschaft tatsächlich mutiger sein und sagen, was will. Und dies nicht hinter einem Nickname, wie sunnyboy1234 (Nickname von der Autorin ausgedacht), sondern so wie man ist. Mit dem richtigen Namen und mit dem individuellen Auftreten. Denn gerade dann, kann man eine Menge erreichen und muss nicht monatelang Messages hin und her schreiben.

25.9.09 01:37





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