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"Time to say Goodbye"

Abschied nehmen. Manchmal geht es nicht mehr anders. Man muss seine Mitmenschen verlassen oder sie verlassen einen. Oftmals muss einer fortgehen. Dann ist die Zeit für einen Umbruch gekommen, eine Veränderung. Es bricht eine neue Zeit heran, auch wenn man die bisherige Zeit sehr geliebt hat.

Diese Umbruchs- bzw. Übergangsphasen können sehr schwer sein. Man sieht den Menschen, die man liebt, ihre Traurigkeit an. Ihre ganz ehrliche Traurigkeit, die ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben steht. Diese Augen eines Freundes, die dir immer wieder sagen: "Ich will dich nicht verlieren. Verlass mich nicht und lass mich nicht allein, ich brauch dich doch in meinem Leben..." Es schmerzt, wenn man immerzu in diese Augen blickt. Und man weiß, dass die eigenen Augen genau dasselbe widerspiegeln. Man möchte seine geliebten Menschen nicht aus den Armen lassen, weil man sie festhalten möchte, am liebsten für immer. Immer wieder kommt die Angst hoch. Die Angst, dass man seine geliebten Menschen verlieren könnte, dass sie in der Zukunft nicht mehr für einen da sein könnten und man weiß, dass sich auf jeden Fall etwas verändern wird. Veränderungen müssen nichts schlechtes bedeuten. Es ist gut, neue Leute kennenzulernen, neue Freunde zu finden und es heißt nicht, dass man sofort seine alten Freunde vergisst. Außerdem kann man an solch einer Trennung erkennen, ob es wirklich gute Freunde sind. Ob sie zu dir halten, auch wenn sie dich nicht jeden Tag sehen. Ob sie sich bei dir melden werden, obwohl auch sie neue Leute kennenlernen und sich weiterentwickeln.

Doch der Abschied an sich fällt schwer. Vielleicht wäre es am leichtesten einfach zu sagen: "Ja ok, bis dann, wir sehen uns bald wieder!" oder noch einfacher "Ja, bis morgen!", dann kann man zumindest so tun, als wäre alles wie immer. Wiedersehen wird man sich bestimmt, wenn einem etwas an der Freundschaft liegt.

Es ist so ähnlich wie mit einer Fernbeziehung. Fernbeziehungen sind nicht unbedingt von vornherein zum Scheitern verurteilt. Vielmehr kann man an ihnen erkennen, ob eine Beziehung stark genug ist, um solch eine schwierige Zeit durchzustehen. Wenn die Beziehung daran scheitert, dass man seine/n Partner/in nur alle zwei Wochen sehen kann, sollte man vielleicht nochmal darüber nachdenken, ob die Beziehung wirklich etwas Ernstes und Festes sein kann. Denn wenn sie schon bei solch einem "kleinen" Hindernis auseinander bricht, hält sie möglicherweise die nächsten 30 Jahre auch nicht so locker aus.

Aus meiner Sicht könnte man eine Fernbeziehung mit den Worten "Beziehung unter härteren Bedingungen" bezeichnen, denn je härter die Bedingungen, desto stärker und standfester die Beziehung. Doch leicht ist es natürlich trotzdem nicht, solch eine Beziehung zu führen. Auch hier gibt es andauernd ein "Goodbye", aber (hoffentlich) auch immer wieder ein "Wiedersehen". Und auch hier taucht immer wieder die Angst auf, dass man den anderen verlieren könnte, dass er jemanden anderen findet, mit dem er besser zurechtkommt etc.

Das heißt egal, ob Fernfreundschaften oder Fernbeziehungen - beides ist hart - aber nicht unmöglich. Der Abschied gehört wohl zu dem fast härtesten Part. Doch man darf nicht vergessen: Ein Abschied ist notwendig, damit man sich wiedersehen kann.

2.10.09 01:39
 
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